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Die Abteilungen arbeiten unabhängig voneinander. Sie können im Rahmen ihrer unterrichtlichen Tätigkeiten eigene Arbeitsaufträge ausführen und bei den Kunden in Rechnung stellen.
 
Seit dem Sommer 2005  gibt es die Schülerfirma im FiLB. Schüler und Lehrer suchten einem treffenden Namen. Durch einen Schüler-Mal-Wettbewerb wurde schließlich das obige Logo gefunden.
 
Die Schule als Ganzes benötigt die Schülerfirma, um sich auf rechtlich sicherem Gebiet zu bewegen, wenn Arbeitsaufträge inner- und außerhalb der Schule bearbeitet und Rechnungen ausgestellt werden sollen. Dazu gibt es Gewinngrenzen, die unbedingt eingehalten werden müssen. Diese liegen bei max. 30.000 Euro  bzw. max. 17.500 Euro pro Geschäftsjahr. Beim Überschreiten von 30.000€ wird die Körperschaftssteuer, beim Überschreiten von 17.500€ die Umsatzsteuer fällig. Als Geschäftsjahr betrachten wir das Kalenderjahr. Durch Konferenzbeschluss ist festgelegt, dass 50 % des Gewinns einer Arbeit auf ein gemeinsames Konto der Schülerfirma eingezahlt werden. Die anderen 50 % des Gewinns können in der jeweiligen Abteilung (Arbeitsgruppe oder Klasse) verbleiben. Der Gewinn des jährlichen Adventsbasars verbleibt bis zu 100€ in den Klassen und Arbeitsgruppen, Einnahmen darüber hinaus werden zu 50% auf das Konto der Schülerfirma und zu 50% auf die Einnahmen der Klassenkasse gerechnet.
 
Die Sparkasse Gütersloh hat ein kostenfreies Konto für die Schülerfirma eingerichtet. Aus juristischen / haftungsrechtlichen Gründen muss eine Person Kontoinhaber sein. Daher ist folgendes Konstrukt gewählt:
Kontoinhaber:           Klaus Hagemann Schülerfirma
IBAN:                          DE15 4785 0065 0001 5731 05
BIC:                             WELADED 1 GTL
 
Klaus Hagemann und Stefan Brokamp sind Kontobevollmächtigte, die angesprochen werden müssen, wenn z.B. ein Vorschuss (Materialkauf) benötigt wird.
 
Da natürlich nichts ohne Formulare geht, sind insgesamt vier verschiedene entworfen worden:

Diese Formulare sind für alle Lehrkräfte gespeichert in den Klassen- PC`s und im PC- Raum. Sie sind im Lehrerbereich unter „Schülerfirma“ zu finden und können dort bearbeitet und ausgedruckt werden.
 
Nach Beendigung eines Auftrages muss eine Abrechnung mit der Schülerfirma erfolgen. Ein ausgezahlter Vorschuss wird dabei mit zurück erstattet. Die Auftragsabrechungen werden direkt nach Eingang vom Sekretariat geprüft und im Ordner „eigen-werk“ abgeheftet. Vom Gewinn eines jeden Auftrags werden 50 % auf das Konto der Schülerfirma überwiesen, über die restlichen 50% kann die Abteilung nach eigener Wahl verfügen. Bei fortlaufenden Verkäufen (z.B. Kiosk) kann sich die Abteilung selbst zeitliche Grenzen stecken, wann sie abrechnen will (z.B. Ferien), spätestens aber zum Jahresende.
 
Nach Abschluss eines Geschäftsjahres überprüfen das Sekretariat und eine Lehrkraft alle Abrechnungen und die Kontoein- und ausgänge. Abschließend wird eine Jahresabrechnung erstellt. Eine Gruppe aus Schülerinnen und Schülern erstellt vierteljährlich eine Übersicht zu dem Gewinn der Schülerfirma.
 
Jederzeit können sich Schüler, Eltern, die SV und Lehrer mit Ideen zu besonderen Anschaffungswünschen, die über das Firmenkonto zu finanzieren wären, an die Organisatoren wenden. Dort wird über die Wünsche beraten und entschieden.
 
Eine Informationswand präsentiert fortlaufend Informationen zur Schülerfirma und zeigt Verkaufsangebote einzelner Gruppen. Zudem werden Investitionen der Schülerfirma präsentiert. Die Angebote werden gleichzeitig auf der Homepage der Schule gezeigt.